PETE BLUME - "DEMONSTRIEREN: SONNTAGS!", release 22.02.2008

PETE BLUME - "DEMONSTRIEREN: SONNTAGS!"
VÖ: 22.02.2008
Label/Vertrieb: Mate in Germany/Soulfood Music
Presse/Online Promo

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Raus, raus, raus, da draußen ist ’ne Welt!

Pete Blume sind zu fünft und keiner heißt Peter. Pete Blume sind keine Gärtner und sie wurden auch nicht im Gewächshaus gezeugt. Pete Blume sind eine in Hamburg lebende, atmende und arbeitende Band aus fünf Provinzflüchtlingen, die an nichts anderes glaubt als an sich selbst.

Ein gefühltes halbes Leben verbrachten Pete Blume da, wo Bandsein noch wehtut: In schlecht belüfteten Clubs, in Jugendzentren, Dorfscheunen oder Nachwuchswettbewerben. Sie ließen Jobs und Freundinnen links liegen, verbarrikadierten sich endlose Wochen in (oder vielleicht auch auf) Sylter Songwritingschulen, in Studios, in ihrem Proberaum. Eine Band, so wissen auch Pete Blume, das ist man nicht, das kann man nur werden: Eine Band, das ist dieses tourende Konstrukt aus unzähligen, gemeinsam verbrachten Stunden, aus hunderten Konzerten und dutzenden Songs; eine Band, das sind all diese Befindlichkeiten, diese Diskussionen, all die Rückschläge und immer wieder diese Hoffnung, es wird doch noch klappen, irgendwie. Fragt ihr Pete Blume nach der korrekten Übersetzung von Bandsein, dann sagen sie: „Wir kennen nichts anderes.“

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Nun haben es auch Pete Blume geschafft, irgendwie. Ihr Debütalbum „Demonstrieren: Sonntags!“ liegt vor und es ist die Essenz aus ihrer ganz persönlichen Bandgeschichte, aus Erfolgen (siehe unten), Niederlagen (siehe Krankenakte) und heiseren, auf unzähligen Protestmärschen geölten Stimmbändern. „Demonstrieren: Sonntags!“ klingt so, wie nur ein Album klingen kann, das von einer BAND geschrieben und aufgenommen wurde: aus dem Bauch und trotzdem durchdacht, abgrundtief ehrlich und dennoch plakativ. Doch am wichtigsten ist: „Demonstrieren: Sonntags!“ klingt nach nichts anderem als nach Pete Blume. Deutsch getexteter Indie-Rock, mal laut, selten leise und genauso nah am Pathos von Tomte wie an der Bordsteinkantenpoesie von Muff Potter. „Pete Blume“ ist Seele auf links und Gitarren auf Acht (im Schnitt), das Destillat aus den Koordinaten Pop, Punk und Rock und einer spürbaren Dosis Tolstoi, Frevert und Elliott Smith. Sänger Matte hat für so viel Input eine schön schlichte aber durchaus treffende Umschreibung parat: Für ihn ist das Album nichts Weiteres als eine Portion „Erlebtes“. Eben so etwas wie „die Suche nach Orientierung, Gewissheit und dem eigenen Standpunkt – eine Ode an Trennung, an Selbstbehauptung, an die Liebe“. Und außerdem hat für Pete Blume „jede zwischenmenschliche Beziehung in gewisser Hinsicht eine politische Ebene“. Entsprechend wählte die Band einen bewusst plakativen Titel, um „die vermeintlichen Gegensätze Politik und Beziehung miteinander zu verbinden.“ Da hat sich jemand Gedanken gemacht.

Produziert wurde „Demonstrieren: Sonntags“ vom Kollegen Swen Meyer, der bereits Tomte und Kettcar auf Hymne pegelte und der die Pete Blume-Songs auf Dissonanz und Live-Sound trimmte und das Album damit hautnah an den Trademarks des Hamburger Fünfers parkte. Der Mann hat verstanden, was Bandsein im Fall von Pete Blume bedeutet.

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Die Pete Blume-Liste der Band-Highlights:
- Hamburger Rockförderpreis, 2003
- Beck’s On Stage-Gewinner 2006, Auftritt beim Hurricane Festival
- Co-Headliner Rockspektakel 2006 & 2007
- Debütalbum „Demonstrieren: Sonntags!“, VÖ 22.2.2008
- Single „In All Den Jahren“, VÖ 08.2.2008
Die Pete Blume-Krankenakte:
- Erstes Konzert: Lampenfieber, Simon muss kotzen - Seine Aufregung überspielt er mit der Ausrede, er habe zu viel getrunken. Seitdem eilt der Band der Ruf voraus, ein Alkoholproblem zu haben.
- Herbst 2003: Matte fällt während eines Open Air-Auftritts von der Bühne und ruiniert dabei das Mikro ohne es zu merken. Nicht das erste und auch nicht das letzte Mal
- Kieler Woche. Nach dem ersten Song wird die Anlage ausgestellt, der zweite Song wird kurzerhand durch den Veranstalter abgebrochen: zu viel Lärm für seinen Ü-50 Biergarten! Während Matte beim Veranstalter die Auszahlung der Gage fordert, lässt sich Simon den Tag noch mal durch den Kopf gehen.
- Frühjahr 2004 bis Frühjahr 2006: Die Partnerschaft mit einer an dieser Stelle nicht genannten Booking-Agentur bringt insgesamt einen vermittelten Auftritt und 1.000 umsonst gedruckte Plakate.
- Juni 2006: Während des heftigen Unwetters auf dem Hurricane 2006 verliert Thomas den Autoschlüssel im knöcheltiefen Schlamm. Nach langer ergebnisloser Suche und drohendem Wahnsinn taucht der Schlüssel im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf. Bis auf die Unterhose durchnässt und völlig verdreckt geht es schließlich zurück nach Hamburg.

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PETE BLUME sind: 

Matte Hessenauer– Gesang
Thorben Weiner – Gitarre
Rouven Baran – Gitarre
Simon Balk – Bass
Thomas Rühl – Schlagzeug

http://www.peteblume.de