GODSMACK - "Good Times, Bad Times: Ten Years Of Godsmack", release 07.12.2007

GODSMACK - "Good Times, Bad Times: Ten Years Of Godsmack"
VÖ: 07.12.2007
Label/Vertrieb: Universal Music
Presse/Online Promo

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Godsmack
Good Times, Bad Times: Ten Years Of Godsmack

Ja, das Leben beinhaltet viele Auf und Abs, oder wie AC/DC es einst auf den Punkt brachten: „It’s a long way to the top if you wanna Rock and Roll“. Lang war der Weg zur Spitze auch für die US-Rocker Godsmack, wenngleich auch weniger beschwerlich als es uns der Titel ihrer nun vorliegenden, umfassenden Werk-Retrospektive weiß machen will. Er klingt auf den ersten Blick wie ein Abgesang, dabei ist „Good Times, Bad Times“ bestenfalls ein Etappenziel auf dem steten Weg nach oben. Mehr noch: Der kernige und dennoch chartkompatible Alternative-Metal des Quartetts aus Boston versprüht gerade in der kompakten Hits-Sammlung derart viel Energie, dass einem um die nächsten zehn Jahre nicht Bange werden muss.

Gleich zu Beginn der Compilation kokettieren Sänger Sully Erna und seine Band erstmal auffällig unsubtil mit der Vergangenheit, wenn auch nicht der eigenen: Das namensgebende Led-Zeppelin-Cover, bisher unveröffentlicht und gleichzeitig die erste Single, erfährt durch Godsmack ein Sound-Update. Led Zep 2.0, wenn man so will, pünktlich zur Reunion und gleichzeitig eine Ehrerbietung vor den eigenen Einflüssen. Der Titel siedelt die Karriere der East-Coast-Rocker ja im Gleichgewicht zwischen Glück und Unglück an, dabei können sich Godsmack, zumal rückblickend, wahrlich nicht beschweren: Insgesamt gingen ihre bis dato vier Alben weit über acht Millionen Mal über die Ladentheke, davon allein das selbstbetitelte Debüt von 1998  rund 4 Millionen Mal, was zu einem nicht geringen Teil an den veritablen Singles „Whatever“ und „Keep Away“ liegen dürfte, deren perfekte Balance aus Härte und Pop-Appeal den Weg ebnete für das, was noch kommen sollte: Das Grammy-nominierte „Vampires“ von 2001 oder der Soundtrack zum Kino-Blockbuster „The Scorpion King“, die Hitsingle „I Stand Alone“ ein Jahr später, katapultierten Godsmack geradewegs auf den Rock-Olymp, wo Linkin Park und Konsorten zuvor ein Einsiedlerdasein geführt hatten: Ihre Brachial-Hymnen waren produktionstechnisch State-Of-The-Art und begleiteten Anfang des neuen Jahrtausends unzählige Festivalgänger durch den Sommer. Inklusive Matsch- und Schlammschlacht, dafür war ihr Rock-Entwurf der perfekte Soundtrack, irgendwo im Spannungsfeld zwischen alt und neu, zwischen Black Sabbath, Led Zeppelin oder den 90er-Grunge-Göttern Alice In Chains. „Good Times, Bad Times“ klingt wie eine Zeitreise, nicht in ein Land vor unserer Zeit, aber doch geradewegs zurück an den Anfang der Nuller-Jahre, als harte, emotional aufgeladene Rockmusik als Nu-Rock ein ganz neues Genre definierte.


www.godsmack.com