Danko Jones - "Never Too Loud", release 29.02.2008

Danko Jones - "Never Too Loud"
VÖ: 29.02.2008
Label/Vertrieb: Bad Taste Records/Soulfood
Presse Promo

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Stetiger wachsender Erfolg nach mehr als einem Jahrzehnt im Musikbusiness ist nur den wenigsten Bands vergönnt, aber wer mit einem Arbeitsethos wie Danko Jones ausgestattet ist, der belässt es halt nicht bei gleicher Qualität. Wer derart getrieben ist vom Rock, der muss sich immer wieder selber übertrumpfen. Eigentlich verwunderlich, dass dem Trio aus Toronto bei all den obszön aufgedrehten Amps nicht schon lange die Ohren klingeln. Es scheint je näher sie dem vermeindlichen Hörsturz kommen, desto lauter und gewaltiger wird das jeweils nächste Album. Ihr neuestes Album, „Never Too Loud“, jedenfalls liefert genug empirische Beweislast für diese These. 11 satte Breitseiten unverwässerten Rocks gibt es dort zu hören, jeder Song ein ohrenbetäubendes Gebrüll.

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Dabei fing alles ganz leise an. Ende 2006 beendeten Danko Jones mehr als 5 Jahre pausenlosen Tourens durch über 30 Länder auf 5 Kontinenten. Was wäre da also naheliegender als ein wohlverdienter und dringend benötigter Urlaub? Ein paar Pina Coladas am Strand von Acapulco vielleicht? Weit gefehlt, denn Danko Jones sind Workaholics und so entschloss sich die Band, ihren Urlaub auf die einzige ihnen vertraute Art und Weise zu verbringen: Musik machend! In ihrem winzigen Proberaum eingeschlossen schrieben sie Songs und feilten am neuen Album, das natürlich lauter denn je werden sollte. Und um dem im Urlaub entstandenen Material dann den nötigen Druck zu verpassen, begab die Band sich sogleich ins Studio 606 in Los Angeles, wo sie in zwei-monatiger Schwerstarbeit unter den wachsamen Augen der Produzentenlegende Nick Raskulinecz, (Rush, Foo Fighters, Coheed & Cambria, Stone Sour) „Never Too Loud“ aufnahm.
Das Ergebnis dieser Arbeit dürfte den nächsten Schritt Richtung Hörsturz für Danko Jones darstellen. Wer in „Never Too Loud“ reingehört hat, dem werden Assoziationen von Gehirnerschütterung und Schockzuständen kommen. Der Eröffnungstrack „Code Of The Road“ etabliert in bester Danko Jones Manier Tempo und Stimmung des gesamten Albums. Dann erzählen uns die alten „On The Road“-Profis in „City Streets“ und „Take Me Home“ ein paar Stories, die sie zwischen Torontoer Garage und Welteroberung so erlebt haben. Als Begleitung dazu greifen sie einmal mehr in die bewährte Sleaze-Kiste, um uns in „Let's Get Undressed“ und „King of Magazines“ dreckig, erdig und rau vom Sex, Drugs und ... na, ihr wißt schon ... zu berichten. Wenn dann mit „Your Tears, My Smile“ noch punkig zur Achterbahnfahrt der Gefühle gerufen wird, erscheint die Midtempo-Nummer „Ravenous“ geradezu entspannend.

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Bei soviel überbordernder Energie und einer Einstellung, die so authentisch und real ist, wie die von Danko Jones, wundert es nicht, wenn im Studio ein paar illustre Gäste vorbeikommen und musikalisch die Schultern klopfen wollen. Auf „Never Too Loud“ haben sich Punkrock Legende Pete Stahl (Scream, Wool, Goatsnake), und bereits zum zweiten Mal, Desert Rock Ikone John Garcia (Kyuss, Hermano) verewigt. Mit Garcia legen Danko Jones den stoneresquen Mammut-Track, „Forest For The Trees” vor, der mittig auf „Never Too Loud“ plaziert einen Höhepunkt der CD markiert.
Vor 26 Jahren gaben sich Kiss großkotzig und behaupteten, sie liebten es laut. Aber mal ehrlich, das war vor 26 Jahren. Diese Staffel haben sie bereits vor Jahren an drei junge Männer weitergereicht, die es nicht nur laut lieben, sondern laut LEBEN. Scheiß auf Ohrstöpsel, stürzt Euch in die neue Scheibe, denn zu laut gibt es nicht ... It's NEVER TOO LOUD!!!

Tracklist:
1. Code Of The Road
2. City Streets
3. Still In High School
4. Take Me Home
5. Let’s Get Undressed
6. King Of Magazines
7. Forest For The Trees
8. Your Tears My Smile
9. Something Better
10. Ravenous
11. Never Too Loud

Danko Jones - Vocals/Guitar
JC - Bass
Dan Cornelius - Drums

www.dankojones.com