THE SOUNDS - CROSSING THE RUBICON

THE SOUNDS - CROSSING THE RUBICON
VÖ: 05.03.2010
Label/ Vertrieb: SNOWHITE/ Universal + Irascible
Presse Promotion

Schwermut ist wohl nicht das erste Wort, was einem einfällt, sollte man die Musik von
The Sounds beschreiben.
Schließlich hat die Band nach ihrem letzten Album-Release "Dying To Say This To You" (2006) über 500 Shows in 25 Ländern, und sich damit selbst in die Oberliga der Live-Bands gespielt. Stets angefeuert durch ihren Anspruch, ihre Einstellung und Adrenalin.
The Sounds - das sind: Sängerin Maja Ivarsson; Gitarrist Felix Rodriguez; Bassist Johan Bengtsson; Keyboarder Jesper Anderberg; und Schlagzeuger Fredrik Nilsson.

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Mit ihren wilden Shows haben sie sich weltweit eine begeisterte Fan-Base erspielt - dank Provokation und einer euphorisierenden Kombination aus herausragenden Melodien, herben Gitarren-Riffs, brodelnden Synthies und stürmischen Beats.
Wie kaum eine andere Band haben sie sich dabei eine Hipster-Glaubwürdigkeit bewahrt und wurden mit alten "New Wave" Heroen verglichen.
Dennoch - die Leidenschaft von The Sounds gilt dem Hier und Jetzt.
2002 erschien mit "Living In America" das erste Album von The Sounds in Schweden.
Harte Arbeit und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen zahlten sich sofort aus: Das Album erreichte Platin-Status, schwedische Grammys und die notwenige - wenn auch ungewollte - Aufmerksamkeit in der Boulevard-Presse.
Als im Jahr darauf das Album auch in den USA veröffentlicht wurde, tat die Band wieder das was sie am besten kann: Konzert für Konzert spielen, mit stetig wachsender Fan-Base.
Als 2006 das zweite Album "Dying To Say This To You" erschien, standen die Sterne damit bereits gut für The Sounds.
So ist es nicht verwunderlich, dass "Dying To Say This To You" bald die Top 10 in Schweden erreichte, Nummer 1 in den Billboard´s Heatseeker Charts wurde und die Single "Tony The Beat" vom Rolling Stone zur Nummer 43 der Top Songs 2006 gewählt wurde. Support-Shows mit u.a. den Foo Fighters, Panic! At The Disco oder The Strokes sollen hier nicht unerwähnt bleiben.
Ausgehend von diesen Erfolgen wurde das Album zum bisher größten, weltweiten Erfolg der Band.

Also, wo kommt dann Schwermut ins Spiel?
Beim Hören des neuen Albums "Crossing The Rubicon" wird man feststellen, dass sich einiges getan hat, seit der Bandgründung 1999 in Helsingborg, Schweden.
Bei flächigen Gitarren und gewundenen Synthies sind es die Texte, die von Verlust, Traurigkeit und der dunklen Seite der menschlichen Seele erzählen.
"Wir haben einiges durchgemacht," sagt Maja mit Bezug auf die traumtänzerischen Anfangszeiten in Helsingborg, als noch Konzerte in Sporthallen und Pizzaläden auf der Tagesliste standen.
"Der Weg bis hier hin war wie eine Achterbahnfahrt für uns," sagt sie. "Neben einer Menge Frust und Angst gab es aber auch viele gute Momente. Einige der Texte auf diesem Album erzählen vom Zurückschauen und davon wie die Zeit vergangen ist - nicht mit Verbitterung, aber mit ein wenig Melancholie. Als wir die Band gegründet haben, waren wir alle Teenanger und reichlich naiv. Da ging es nur um Musik, Alkohol, Sex und jede Menge `teenage angst´".
Fast das ganze Jahr 2008 verbrachte die Band um Maja Ivarsson in ihrem Studio in Malmö, um das neue Album "Crossing The Rubicon" aufzunehmen.
Um ihre Vorstellungen zu realisieren, holten sich The Sounds Produzenten mit ins Boot, die sie schon lange verehrten. Die erste Single "No One Sleeps When I´m Awake" wurde mit Adam Schlesinger (Fountains Of Wayne) und James Iha (Smashing Pumpkins) aufgenommen: "Wir haben schon früher mit den beiden zusammengearbeitet," erzählt Jesper. "Wir waren ziemlich raus, wenn es um Recordings ging und fanden es angenehm, mit Leuten im Studio zu arbeiten, die wir mögen und die unsere Musik kennen."
"No One Sleeps When I´m Awake" ist eine Reminiszenz an Ronnie Wood, der einst über seinen Bandkollegen Keith Richards sagte: "No One Sleeps When He´s Awake. "Das mochten wir sehr, da es auch uns als Band beschreibt und wir auch niemals aufgehört haben an unseren Traum zu glauben," erklärt Maja.
Mit "Beatbox" zeigen The Sounds die Einfach-, aber auch Schönheit einer Drum Machine. "Ursprünglich hatte ich diese Vocals mit Donna Summer 70s Vibe, aber die passten nicht zum Sing-a-long-Refrain, " sagt Maja. "Felix schrieb aus Spaß einige Texte und diesen Rap-Part. Das ist eine neue Richtung für uns, aber ich finde toll, was dabei entstanden ist."
Und so ziehen sich die Geschichten (hinter den Songs) der Band weiter durch die Songs des Albums, wie zum Beispiel in "4 Songs & A Fight". The Sounds sollten auf einer Show vier Lieder spielen und gerieten darüber mit einer anderen Band in heftige Streitereien.
Oder auch "Goodnight Freddy", das instrumentale Schlussstück des Albums - von Jesper mitten in der Nacht aufgenommen. "Ich hatte eines dieser Plastik-Keyboards verwendet, das Kinder benutzen um einen Song aufzunehmen," erzählt Jesper. "Fredrik schlief im Nebenraum und als er aufwachte meinte er: `Das klingt wirklich super!´. Ich schrie zurück: `Goodnight Freddy´."
Ihr Sinn für Schwermut hat The Sounds nur in ihrer Vision und ihrem Erfolgswillen bestärkt. "Mit der Erfahrung, die wir über die vielen Jahre gesammelt haben, ist es uns nicht mehr so wichtig woher wir kommen - es zählt nur, wohin wir gehen," erklärt Maja. "Der Sinn 500 Shows gespielt zu haben ist, dass wir weitere 500 spielen können. Wir werden das tun, solange unsere Fans es wollen."
Und das sie wollen, haben sie auf der Dezember Tour 2009 bewiesen:
Die war komplett ausverkauft.