Gemma Ray

Date Release: 
24.06.2010

GEMMA RAY -IT´S A SHAME ABOUT GEMMA RAY
Label/Vertrieb: Bronzerat Records/Soulfood Music
VÖ: 25.06.2010
Presse/Online Promotion

Liebe Musikfreunde,

auch 2010 ein neues Album von Gemma Ray, dieses Mal aber keine Eigenkompositionen sondern eine sehr geschmackvolle Ansammlung von Coverversionen. „It’s A Shame About Gemma Ray“ erscheint in Deutschland am 25.06.

Date Release: 
19.06.2009

GEMMA RAY - LIGHTS OUT ZOLTAR
VÖ: 19.06.2009
Label/Vertrieb: BRONZERAT/SOULFOOD MUSIC
Presse/Online Promotion

AUF TOUR IM MAI UND JUNI
21.05. Hamburg, Knust / 22.05. Hannover, Café Glocksee
24.05. Berlin, Café Zapata / 28.05. CH-Zürich, El Lokal
30.05. Ebensee, Kino / 31.05. A-Wien, B 72
01.06. Frankfurt, Mousonturm (mit Maximilian Hecker)

"Disarming...swooning...with noir-ish hints of Lee Hazelwood’s unearthly country-rock... Ray sits midway between Nina Simone and Isobel Campbell and is the better for it.” – MOJO

“Imagine Norah Jones on Amy Winehouse’s drugs.” – Q

„Auch wenn ich es unter medizinischen Gesichtspunkten noch nicht bin, so fühle ich mich mittlerweile meistens gesund. Das gab mir die Kraft und Zuversicht, ein Album zu machen, das auch einmal die schönen Seiten des Lebens umarmt, das von Wärme, Zuversicht und Hoffnung erzählt. Das eine ganz andere Seite von mir präsentiert.“
Gemma Ray im Mai 2009

Es lag zwar nur ein Jahr zwischen Gemma Rays fulminant gefeiertem Debüt „The Leader“ und der Fertigstellung ihres zweiten Albums „Lights Out Zoltar!“. Und doch war es ein Jahr, dass es in sich hatte. In der Heimat wurde sie gefeiert für ihr brillant zeitloses, ungewöhnlich dunkles Debütalbum, das nicht nach schnellem Erfolg mit tumben Hits schielte, sondern ganz auf die Qualitäten eines klassischen ‚Growers’ setzte, der seine mystische Qualität erst nach vielen Durchläufen entfaltet und sich auf angenehm fröstelnde Art im Ohr einnistet. Während sie mit dem Album im vergangenen Jahr ohne Unterlass tourte, erhielt sie begeisterte Kommentare wie den vom arrivierten britischen ‚Q’: „Stellt euch Norah Jones auf Amy Winehouses Drogen vor.“ Und das altehrwürdige Mojo Magazin schrieb: „Sie sitzt brillant zwischen Nina Simone und Isobel Campbell – und ist die bessere Version davon.“

Dabei hatte und hat Gemma Ray noch immer zu kämpfen. Nicht so sehr mit der Kreativität – diese fließt bei ihr in einer Weise, dass sie aus den Songs zu einem Album problemlos jedes Mal auch zwei bis drei Longplayer zusammen bekäme. Es ist vielmehr diese mysteriöse Krankheit, die Folge einer früheren Blutvergiftung, die dazu führte, dass Gemma die Jahre 2005 und 2006 größtenteils in Krankenhäusern und in einem sedierten Zustand verbrachte, ausgelöst durch eine Vielzahl sehr starker Medikamente. „Dies erklärt auch die große Dunkelheit des Debüts“, gesteht sie leicht bitter lachend. „Ich befand mich während des Schreibens durchgehend auf Droge. An manche Arbeitstage kann ich mich nur sehr schemenhaft erinnern.“

Überdies entstand das Debüt aus Kostengründen in einer sehr kurzen Zeitspanne, was für eine ausgewiesene Perfektionistin, als die sich Gemma selber beschreibt, naturgegeben zu kleinen Unzufriedenheiten führte. „Wir mussten oft die erste zündende Idee gleich nehmen“, sagt sie. „Für Experimente blieb wenig Raum.“ Geholfen hat ihr dabei der kreative Austausch mit dem Musiker und Produzenten Michael J. Sheehy, früher Frontmann der großartigen Dream City Film Club und seit einigen Alben erfolgreich als Solokünstler unterwegs. Sheehy gab Gemma die Zuversicht, die sie benötigte, stachelte sie an und ermutigte sie, ihre höchst eigenwillige Form von Singer-/Songwriter-Musik weiterzudenken, die sich mit Elementen von Soul, dunklen Ambient-Texturen, schwermütigem Pop und dem schwarzgefärbten Folk eines Lee Hazelwood zu einem Schmelztiegel kluger und fesselnder Musik verbindet.
Für ihr zweites Album mit dem schrägen, laut Gemma nicht wörtlich, sondern vor allem lautmalerisch und in Verbindung mit dem Coverartwork zu verstehenden Titel „Lights Out Zoltar!“ sollte nun vieles anders werden: Mehr Zeit, mehr Raum für Experimente, mehr Lust auf die schönen Seiten des Lebens, kurz: eine Befreiung von den gemachten Erfahrungen. Sie wollte zeigen, erzählt Gemma, „dass auch in mir positive, lebensbejahende Elemente stecken. Natürlich fühle ich mich an manchen Tagen noch immer irre schwach und entmutigt. Aber da ist so viel mehr – vor allem eine wachsende Hoffnung darauf, dass sich alles zum Guten wendet.“

Dabei lässt sich allemal festhalten: Gemma hat ihre ureigene künstlerische Stimme gefunden. Seit ihrem 15. Lebensjahr macht die junge Dame aus Essex Musik, versuchte es zunächst kurzzeitig mit einem bürgerlichen Leben als Azubi in einem Reisebüro, um sich dann doch der Musik zuzuwenden. Ihre ersten drei Alben, veröffentlicht zwischen 2004 und 2006 als Gemma Ray Ritual mit fester Begleitband, ließen ihre Größe indes nur erahnen. Sie hatte sich offenbar noch nicht gefunden, ihrer unkonventionellen Herangehensweise an leise und doch dichte Musik noch nicht wirklich vertraut.

Inzwischen ist Gemma ganz klar eine aufrichtige, intensive und nur sich selbst verpflichtete Solokünstlerin. Eines blieb, bei allem Wunsch zur Weiterentwicklung und persönlichen Verwirklichung, indes auch für „Lights Out Zoltar!“ ähnlich: Die Zusammenarbeit mit Michael J. Sheehy, die nicht verwässert werden sollte durch zusätzliche Kollaborateure (bis auf eine gelungene Ausnahme: Das wunderbare Gesangs-Duett mit Labelmate Joe Gideon auf dem Song „1952“). „Zwischen Michael und mir besteht eine derart intensive kreative Verbindung, dass wir diese nicht durch weitere Musiker beeinträchtigen wollten. Nur wir beide bringen bereits so viele unterschiedliche Elemente ein, dass wir mehr als genug Ideen hatten.“ Lediglich die Streicher-Arrangements und einige der Schlagzeugspuren wurden von anderen Musikern ergänzt; der Rest entstand entweder allein oder mit Michael. „Das Entscheidende war die Zeit, die wir dieses Mal hatten – alles konnte behutsam und vorsichtig entstehen.“ Was dazu führt, dass „Lights Out Zoltar!“ von einer klanglichen Größe und Vielschichtigkeit ist, als ob Dutzende großer Musiker ihren Teil beigetragen hätten.
Dennoch hat sich die Zusammenarbeit verändert: „Lights Out Zoltar!“ ist mehr denn je ein Solo-Album Gemmas – sie schrieb die Songs, spielte viele der Instrumente, produzierte sich selber. Ganz wollte sie auf den kreativen Austausch mit Sheehy gleichwohl nicht verzichten, auch wenn sein Input an dem neuen Album deutlich kleiner ausfällt und er oft nur noch ein paar kleine Stellschrauben an den grundsätzlichen fertigen Songs anzog. Warum funktioniert es gerade mit Michael so hervorragend? „Wir beide sind ein bisschen wie Schwarz und Weiß, wenn es um die Frage der Ausgestaltung von Musik geht. Beide sind immer getrieben von einer Vision, wie der Song optimal aussehen müsste, und die Vermählung dieser beiden Visionen erzeugt sodann das perfekte Surrounding. Inzwischen können wir uns auf dieses Verständnis fast blind verlassen. Wir benötigen mittlerweile meist nur noch ein paar Worte, um dem anderen zu beschreiben, was wir wollen.“

Das Ergebnis ist blendend schön. Natürlich schimmert auch auf dem neuen Werk Gemmas traumwandlerische Fähigkeit durch, mit den dunklen, mysteriösen und zuweilen fast furchteinflößend melancholischen Elementen handgemachter Musik zu spielen. Zugleich ist da aber eine neue Lust auf Opulenz, Fröhlichkeit, Hoffung, ja schwingender Lebensbejahung, die ihr ausgezeichnet zu Gesicht steht. „Nachdem ich zwei Jahre häufig in abgedunkelten Räumen unter Quarantäne verbrachte“, sagt Gemma abschließend, „suche ich jetzt nach dem Licht, nach der Sonne.“ Das hört man – die Sonne ist angekommen. Und sie strahlt in wunderbar kaleidoskopischen Songfarben.

Date Release: 
31.10.2008

Gemma Ray - The Leader
VÖ: 31.10.2008
Label/Vertrieb: Bronzerat/Soulfood
Presse/Onlinepromotion

"Disarming...swooning...with noir-ish hints of Lee Hazelwood’s unearthly country-rock... Ray sits midway between Nina Simone and Isobel Campbell and is the better for it.” – MOJO

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