GRANTIG - "So muss es sein", release 01.02.2008

GRANTIG - "So muss es sein"
VÖ: 01.02.2008
Label/Vertrieb: Drakkar/ Sony BMG
Presse Promo

Grantig_Cover_lores.jpg


GRANTIG?

[grantig:]

griesgrämig, missgelaunt, missmutig, schlecht gelaunt, freudlos, mürrisch, miesepeterig, verdrossen, übellaunig, unwirsch, ärgerlich

„Was bedeutet grantig?“
Das Wort „Grant“ bezeichnet eine Stimmung, die vielen Menschen geläufig sein dürfte: einen Widerwillen gegen die Welt, ihre Erbärmlichkeit, Nichtswürdigkeit, Abgeschmacktheit; einen Überdruss an allen, ja wirklich allen Zeitgenossen, deren bloße Anwesenheit eine Reizüberflutung darstellt.

Woher das Gefühl kommt
Die Philosophen unterscheiden feinsäuberlich zwischen Angst und Furcht. Man fürchtet sich vor Gespenstern, Salmonellen im Essen oder Volksmusiksendungen. Angst dagegen ist etwas Nicht-Konkretes, Unheimliches. Sie erzeugt ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins. Das Nämliche gilt für den Grant. Die simple schlechte Laune hat meist eine Ursache, mal eine blöde Geste, mal eine unangenehme Nachricht. Doch der Grant geht tiefer. Sein „Objekt“ ist das Leben selbst.

Also: Man habe Respekt vor einem grantigen Menschen. Er befindet sich nämlich in einem metaphysischen Zustand.

Viele kluge Worte für eine sehr einfache Sache: Ein Zustand der mal schnell, mal langsam, manchmal nie vorübergeht. Und der Name einer neuen Band.

GRANTIG sind:
Jonathan Schmid 20, Gesang, Gitarre
Alex Negret 19, Bass
Jan Vogelbacher 20, Drums
Jonas Windwehr 18 , Gitarre

GRANTIG sind Metal
Kein Core, kein Death, kein Black, kein Emo, kein Schnick, kein Schnack. Einfach nur geradeaus, laut, hart, erbarmungslos.
Der Sound ist pur und erdig, roh und rau und auf einem erschreckend hohen Niveau. Die Songs sind kompakt und nach vorne gebürstet. Mörderriffs und Monsterdrums fließen hier in einer Lässigkeit von der Hand, die dem alten ehrwürdigen Genre Metal eine für deutsche Bands kaum gekannte Eleganz verleiht. Die vier Grantigen können nicht nur tight spielen und flink das Griffbrett bearbeiten – auch die ruhigen Momente funktionieren locker ohne jede Peinlichkeit. Schmalzfrei ohne Kitsch und Pathos klingen die Stücke nach Mississippi Delta, nach Whiskey und dem tiefen, dunklen Sumpf des Lebens.
Das liegt zum einen an dem Ausnahmeorgan von Jonathan Schmid, zum andern an dem bluesgetränkten Groove der die 12 Songs permanent anpeitscht. Hier gibt es nicht nur Gaspedal und dicke Riffs, sondern auch einiges mehr zu entdecken – wenn man sich weiter in den Sumpf hineinwagt.

Worte
Fern von Teutonentümmelei und gutgelaunt-debiler Pennälerlyrik entfalten die deutschen Texte einen spröden Charme der tiefer und tiefer in einen Kosmos hineinzieht. „Alles, was ich sagen würde, um die Texte zu erklären würde sie nur schlechter machen. Denn ich habe schon die besten Worte benützt, um das zu benennen was ich meine.“ - entzieht sich Sänger Joni jeglicher Kritik an seiner Lyrik. Hinter so viel Selbstbewusstsein – im doppelten Wortsinn – steckt viel nachdenkliches, kluges und verletzliches. Und hinter so viel Riffgewalt lauert der Abgrund.

grantig_2008_05small2.jpg

Kajalfreie Zone
Frei von Wikingerchören, Pfadfinderakkorden, Kunstblut, brennenden Kirchen und ähnlichen Zutaten brauen die vier Grantigen ihren Sound nach dem musikalischen Reinheitsgebot „weniger ist mehr“. Und das nicht ohne Grund: Joni und Jan spielten schon mit 15 Jahren in diversen Metal Kapellen.
Schnell wurde ihnen klar, dass alles, was an angesagten Trends die Hallen füllte nicht ausreichte, um ihre eigenen Vorstellungen von Musik zu erfüllen. So besann man sich auf eigene Ziele und gründete die Band mit dem Ziel: Gitarren. Spielen. Spaß. Nach einigen Auftritten in Clubs und Freizeitheimen quer durch Deutschland, einer folgenden EP, die für erstes Aufsehen sorgte, ging die Sache dann plötzlich auf die Überholspur: Mit dem Produzenten Jakob „JDawg“ Bernhart und Klaus Scheuermann, wurde ein 3 Track Demo produziert.
Einen Monat später war der Vertrag mit Drakkar Records in der Tasche und schon kurz darauf ging es mit neuen Songs zurück ins Studio. Ohne Brimborium und mit außergewöhnlich spielerischem Geschick wurde das Album in knapp zwei Wochen eingebrettert und gleichzeitig Neuzugang Jonas an der Gitarre eingeweiht. Jetzt wollen sie auf die Straße, um das Wort des Grant in ganz Europa zu verbreiten.

Widderschädel
Stur und dickköpfig gehen die vier jungen Männer ihren Weg. Gegen den Strom, gegen den Wind und wenn es sein muss mit dem Kopf durch die Wand. Und dieser Weg hat gerade erst begonnen. Mit Riesenschritten und einem erstaunlichen Tempo stampfen die unwirschen Herren in die Zukunft. Aktuelle Moden sind ihnen völlig egal.„Wir haben keinen Bock, uns in Äußerlichkeiten zu ergehen oder vor irgendeinen Karren spannen zu lassen. Keinem Klischee zu entsprechen ist schon zum Spiel geworden.“ – so Basser Alex

Grantig? – und wie!
Grantig sind reinste Spielfreude und brüllender Grant, brachiale Wucht und extreme Lässigkeit, sind Leidenschaft und Zorn, sind deutsche Texte und bluesgetränkter Metal, schwer und tiefgründig
.

grantig_2008_01small.jpg

Die Zukunft ist hart.
Und sie ist verdammt grantig.

http://www.grantig.com/
http://www.myspace.com/grantig