FROM FIRST TO LAST - "FROM FIRST TO LAST", release 06.06.2008

FROM FIRST TO LAST - "From First To Last"
VÖ: 06.06.2008
Label/Vertrieb: Suretone/Interscope/Universal Music
Presse/Online Promo

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Das Leben auf Tour ist hart und entbehrungsreich. Auch für From First To Last machte der Gott der Kilometerfresser keine Ausnahme. Im Gegenteil: Ihre jüngste Konzertreise durch die Staaten geriet zu einem echten Überlebenskampf – und rettete dem Post-Hardcore-Quartett das Leben.Dabei hatte alles so normal angefangen: Mit einer ersten EP hatte man sich just nach Bandgründung anno 2003 zunächst rund um Orlando, Florida eine treue Gefolgschaft erspielt. Mit dem Longplayer „Dear Diary, My Teen Angst Has A Bodycount“ eilte ihnen ihr exquisiter Ruf voraus an die Westküste – ehe sie unlängst selbst nach L.A. zogen. Mit den All-American Rejects und Fall Out Boy ging es mit dem zweiten Longplayer „Heroine“ im Gepäck auf Tour, und Sänger Sonny Moore schrie sich in harten Punk-Locations Abend um Abend heiser.

Damit begannen die Probleme: Moores Gesundheit machte nicht mehr mit. Auf ärztlichen Rat musste er die Tour unterbrechen – ehe klar wurde, dass er sein Stimmapparat irreparablen Schaden nehmen würde, wenn er seinen Beruf als Musiker nicht schleunigst an den Nagel hängen würde. From First To Last sind an Schwierigkeiten gewöhnt: Seit Gründungstagen hatten sie stets Schwierigkeiten mit dem Line-up. Erst jetzt gelang es ihnen, den Posten des Bassisten dauerhaft zu vergeben. Nach einigem Hin und Her und einem Intermezzo von Wes Borland (Limp Bizkit) haben sie mit Matt Manning den richtigen Mann an Land gezogen und veröffentlichen jetzt das dritte, nunmehr selbstbetitelte Album.

„Die totale Scheiße“, fasst Matt Good, als Gitarrist ursprünglich für die Backing-Vocals verantwortlich, den ganzen Trouble zusammen. „Als wir ohne Sonny dastanden, dachten wir, wir müssten uns auflösen.“ Nun stand er selbst am Mikro – und fühlte sich zunächst nicht so besonders. Die ersten Sessions zum dritten Longplayer liefen zwar okay. Was aber fehlte, war der zündende Funke. „Ein Kampf“, wie Gitarrist Travis Richter sagt.

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Ausgerechnet der Straßenstaub war es, der verhinderte, dass die Band zu Staub zerfiel. From First To Last tourten erst mit den Deftones, dann spielten sie ihre ersten Headliner-Gigs. Richter: „Es war gigantisch. Im Studio bekamen wir vor der Tour nicht viel geschossen. Danach ging alles wie von selbst: Vor den Fans haben wir uns daran erinnert, was es bedeutet, Spaß zu haben.“

Das hört man dem selbstbetitelten dritten Album an. Ihre Stilistik – ein Bastard aus Emo/Screamo, Post-HC und Alternative – haben sie dabei konsequent weiterentwickelt. Leicht machen es sich From First To Last zu keiner Sekunde. Die Songs sind präzise auf den Punkt hin komponiert, die Arrangements knifflig, die einzelnen Instrumentalparts nicht ohne Kunstfertigkeit zu bewerkstelligen. Mit Producer Josh Abraham, der bereits in Diensten von Slayer, Velvet Revolver und 30 Seconds To Mars stand, haben sie ein Gegenüber gefunden, der weiß, worum es geht: die richtige Balance zwischen Gefühl und Härte.

Nehmen wir nur „Two As One“, den Opener des Albums: Melodisch packend, eine Hymne, die gleichermaßen dazu geeignet ist, für gute Stimmung auf einem gemeinsamen Trip mit Freunden über den Highway zu sorgen oder die ungeliebten Nachbarn ernsthaft auf die Palme zu bringen. Dann aber kommt die Bridge – und plötzlich möchte man nicht mitsingen, sondern ganz in Ruhe zuhören: Überraschende platzierte Crash-Akzente, rhythmische Verschiebungen und eine Bass-Drum-Figur, die sich auch Profis erst einmal auf Notenpapier malen müssen, um zu verstehen, was da los ist.

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Und in der nächsten Sekunde sind From First To Last schon wieder ein ganzes Stück weiter. In der Ferne sieht man sie verschwinden, ehe ihr Bandbus einen Gang hochschaltet und den Mittestreifen unter sich begräbt. „Es war eine holprige Fahrt bisher“, sagt Good. „Aber die Straße ist lang. Sehr lang.“

www.fromfirsttolast.com